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Sonntag, 23. April 2017

Türaufaubau

Heute ging es endlich daran die Beifahrertüre wieder zusammen zu setzen nachdem ich es probierte den Fensterheber zu tauschen. Der originale Fensterheber funktionierte nicht mehr so zufriedenstellend und das Fenster ließ sich nicht mehr richtig schließen, sodass immer ein Luftspalt von zwei Centimetern offen blieb. Der Fensterheber rutscht, wenn das Fenster diese Position erreicht, durch.
Also einen anderen Fensterheber, den ich noch in der Garage hatte eingebaut, und die Fensterschachtdichtung ein wenig mit Seife eingeschmiert, damit das Fenster besser durch die Führung geht.

Der originale Fensterheber meines 1303S

Der Fensterheber der neuen Tür

Ich musste mir vor einiger Zeit eine neue Beifahrer Tür besorgen, da meine originale Tür ziemlich marode und die gesamte Kante unten durchgerostet war. 

Der neu eingebaute Fensterheber

Eine selbst geschnittene Griffmuldendichtung

Die fast fertig aufgebaute Tür
Wer findet das fehlende Teil? ;)

Die gleiche Griffmuldendichtung schnitt ich auch für die Fahrerseite um diese besser abzudichten. Bei der ersten Probefahrt funktionierte alles tadellos. 

Die Griffmuldendichtung auf der Fahrerseite

Teilepaket

Heute fuhr ich in Solingen zu dem damaligen Besitzer meines VW Käfer. 2013 habe ich ihm meinen 1303S abgekauft und seitdem sind einige Arbeitsstunden und viele schöne Stunden auf der Straße ins Land gegangen. Heute gab es dann ein Paket von ihm das ca 50 verschiedene Teile beinhaltete. Manche davon werde ich versuchen im Netz zu verkaufen. Die meisten Teile werde ich allerdings behalten und einlagern. Mit dem Katalogisieren dieser Teile habe ich heute schon begonnen. In den nächsten Tagen folgen auch noch die Teile in meinem Keller.







Hier ein paar Teile aus dem Paket

Samstag, 22. April 2017

Die Heckstoßstange...

... hängt nun auch wieder an ihrem Platz. Die Stoßstange habe ich vor einer Woche abgebaut um die Halter zu richten, zu Sandstrahlen, zu grundieren und neu zu lackieren.
Die Halter strahlte mir ein Bekannter und grundierte sie mit Epoxygrundierung.
Dann noch die Halter schwarz lackieren und die Stoßstange wieder anschrauben.


Die gestrahlten Stoßstangenhalter


Die aufgetragene Grundierung


Der schwarz lackierte Halter


Donnerstag, 20. April 2017

Arbeiten am Käfer

Vor dem Osterwochenende habe ich mir eine Liste gemacht, was an dem Auto noch zu tun ist vor den Feiertagen. Unter anderem der Einbau eines neuen Kabelbaums für die Zusatzinstrumente, der Wechsel der Winter- auf Sommerräder, und der Einbau meines Funkgerätes. 

Als ersten Punkt nahm ich mir den Kabelbaum vor. Diesen habe ich aus 6 Leitungen zusammengesetzt. Die Leitungen sind für den Drehzahlmesser, den Öldruckmesser, den Öltemperaturmesser, einen Öltemperaturschalter sowie zwei Leitungen für den Anschluss des Heizungszusatzgebläses. 

Um die richtige Länge der Leitungen zu ermitteln habe ich eine Leitung vom Motorraum durch die linke Rückwand (dort wo der Kabelbaum in den Motorraum geleitet wird) gezogen, durch die Kabeldurchführung beim Limaregler, am Schweller entlang und hoch hinter das Armaturenbrett. 

Anhand von dieser Länge konnte ich dann die Leitungen entsprechend zuschneiden, die Leitungen zusammenlegen und diese mit Isolierklebeband zusammenkleben. Nun musste der Kabelbaum noch durch die Karosserie gezogen werden. Die Enden habe ich mit Kabelschuhen versehen und daran dann Flachverbinder gestekt um alles ordentlich anschließen zu können. 
Die Einzelleitungen

Der fertige Kabelbaum

Und der Kabelbaum im Motorraum

Um die Elektrik im Motorraum etwas aufgeräumter zu gestalten, werde ich hinten an die Motorrückwand eine Elektrikplatte anbringen auf der die Zündspule, die Kabelflachverbinder sowie Relais und Sicherungen angebracht werden sollen. 

Als nächstes wollte ich das mein Funkgerät wieder unter meinem Armaturenbrett hängt. Die Halterung habe ich schon ein paar Tage vorher eingebaut damit der Einbau schneller geht. Der Halter wird mit zwei Schrauben befestigt, die ich oben im Kofferraum unterhalb des Tanks eingeschraubt habe. Die Halterung benutzte ich zwischenzeitlich für ein weiteres Radio im Auto. 

Das eingebaute Funkgerät mit Halterung und Mikrofon

Als letztes folgte noch der Radwechsel auf Sommerreifen. Also den Wagen mit den Wagenheber aufbocken, jedes Rad einzeln abschrauben, das neue Rad auf die Nabe und festgeschraubt. Nach 20 Minuten war alles erledigt und der Wagen steht wieder auf seinen Sportstahlfelgen wie oben auf dem Profilbild.

Nun ist morgen nur noch den Wagen waschen und ein wenig polieren angesagt.

Mittwoch, 12. April 2017

Ein Neuteil...

...kam heute mit UPS bei mir zuhause an. In dem Paket befand sich eine Drehstromlichtmaschine. Die Lichtmaschine liefert 75A bei 12 Volt. Sie ist nicht von Bosch sieht aber trotzdem sehr hochwertig aus. Bevor ich sie einbaue werde ich sie noch das Alu mit Klarlack lackieren, um sie vor Gammel zu schützen.


Die Lichtmaschine 

75 Ampere bei 12 Volt

Austellfenster

Diese habe ich von Jens bekommen um sie an meinen 1303 anzubauen. An den originalen Ausstellfenstern von VW waren zum Glück noch einige Teile für den Einbau vorhanden.
An den Fenstern waren noch die Aussteller, der Chromrand sowie die beiden Schraubbleche.
Zusätzlich bestellt habe ich noch die Blechabdeckungen und die  kompletten Dichtungen.

Die beiden Ausstellfenster

An den Ausstellfenstern müssen alle Dichtungen getauscht werden, das sollte allerdings kein Problem sein diese umzubauen. Die Teile bestellt ich also bei einem bekannten Ersatzteilvetrieb und bekam heute die Nachricht dass die Sachen verschickt wurden. Die Teile werden in den nächsten Tagen ankommen.

Da die Dichtungen rund herum sehr porös waren, mussten sie alle getauscht werden. Das Einziehen gestaltete sich aufwendiger als erwartet, da ich erst ein wenig Öl in die Dichtungsführung einfüllen und dann das Gummi mit einem Schraubendreher vorsichtig hinein drücken musste. Das hat für beide Fenster ca. 2 Stunden gedauert.

Einziehen der neuen Dichtung...

...Und fertig

Das einbaufertige Fenster mit neuer Dichtung

Die Fragmente der alten Dichtung

Freitag, 7. April 2017

Die Luftfilteranlage

... ist das Teil was mir noch zur Vervollständigung meiner Vergaseranlage fehlt. Da es im Internet viele Luftfilter gibt, die meisten billig, verchromt oder billig verchromt sind, suchte ich entweder nach originalen oder qualitativ hochwertigen Luftfiltern.

Seit einigen Jahren gibt es nachbauten von den schönen Knecht Luftfiltern die optisch sehr schön auf die verschiedenen Vergaseranlagen aus den 70ern passen. Diese bestehen aus dem Ober- und dem Unterteil und dem Gitternetz. Zusätzlich müssen allerdings K&N Filtereinsätze gekauft werden, die in die Filtergehäuse eingesetzt werden.
Dadurch dass insgesamt vier Komponenten gekauft werden müssen, kommt man auf ca. 200 €.

Da ich nicht genau weiß wie einfach oder schwer die Eintragung wird überlegte ich mir Luftfilter mit original VW Zeichen zu verwenden um den bürokratischen Irrsinn zu umgehen.  

So suchte ich in der Bucht nach ein bis zwei Luftfiltern die zusammen passen. Den einen fand ich relativ schnell, den anderen werde ich in Wuppertal bei einer Käferwerkstatt erwerben.

Dem ersten Luffi ging es heute ans Blech. Um ihn neu lackieren und neu zusammen bauen zu können baute ich alle beweglichen Teile wie die Luftleitklappe, die Halteklammern und die Schraube ab. Halteklammern, Luftklappe und Schraube werden gestrahlt und blau verzinkt.
Das Gehäuse wird mit Glasperlen gestrahlt und dann schwarz glänzend lackiert.

Der komplette Luftfilter

 Der geöffnete Luftfilter

Die zum blau verzinken vorgesehen Teile

Die Teile müssen nun bearbeitet werden und ein zweiter Luftfilter muss gefunden werden, dann ist die Vergaseranlage vollständig.