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Dienstag, 6. März 2018

Die Karosserie aufstellen

Um weiter arbeiten und auch die Türen anpassen zu können, wurde die Karosserie nach wenigen Restarbeiten auf zwei Böcke gestellt. So konnten wir anfangen die Schweller innen zu verschweißen sowie noch ein paar Restarbeiten am Vorderwagen und am Heck zu erledigen.

Die Seitenwand mit dem Schweller verschweißt

Seitenwand hinten verschweißt und verschliffen

Und anschließend verspachteln
(Quelle: Jens Kraft)

Die Stelle muss noch verschweißt und verschliffen werden.

Auch für die Elektrikplatte wurden 4 Stehbolzen eingeschweißt
(Quelle: Jens Kraft)

Jetzt, da der Wagen auf den Böcken steht, wurde die Fahrertür eingehangen und festgeschraubt. Sie sitzt fast perfekt, nur der Spaltmaß zur B-Säule könnte noch etwas kleiner sein. 

Der fast perfekte Spaltmaß

Hier nochmal in groß

Vergaserfenster

Um einfacher an die Vergaser sowie die Zündkerzen zu kommen, wurde in die Seitenwand des Motorraums ein Loch geschnitten.

Der Ausschnitt für das Fenster

Das Alublech als Verschluss

In die vier Ecken wurden Schrauben eingeschweißt um den Aludeckel festzuschrauben. In den Deckel werden 4 Löcher gebohrt, so kann man diesen mit 4 Muttern festziehen.

So sieht das Fenster verschlossen aus

Das gleiche wird auch auf der anderen Seite gemacht.

Beide Vergaserfenster sind ausgeschnitten

Da aber nun der Kabelbaum nicht mehr quer über die Endspitze verlaufen kann, musste eine andere Lösung her. 
Der Kabelbaum wird nun an der noch stehenden Seitenwand entlang geführt und durch Blechlaschen in Position gehalten.

Die Laschen auf der linken...

...und auf der rechten Seite

Heute wurde auch der rechte Deckel fertig, sodass dieser hinterher mit lackiert werden kann.

Der rechte Seitendeckel
(Quelle: Jens Kraft)

Montag, 5. März 2018

Innenbelüftete Scheibenbremse

Heute Abend war es dann soweit. Ich konnte meine neue, gebrauchte Scheibenbremse in Wuppertal  abholen.
Sie ist wie in der Anzeige zu sehen war, rot lackiert. Die Farbe muss natürlich runter.

Die komplette Anlage

Der dazugehörige Sättel von oben...

...und von unten

Die Beläge müssen raus, der Anbausatz, die Schrauben sowie die Unterlegscheiben müssen gestrahlt und verzinkt werden und die Bremsscheiben bekommen neue Radlager.

Die Innenbelüfteten Bremsscheiben

Freitag, 2. März 2018

Weiter an der Karosserie...

...ging es heute. Der Schweller war relativ schnell herausgetrennt und es konnte daran gegangen werden marode Bleche Instand zu setzen.

Hier bin ich dabei den Schweller heraus zu trennen
(Quelle: Jens Kraft)

Der Napoleonhut ist auf der linken Seite in besserem Zustand gewesen als auf der Rechten. Es musste nur ein Blech angepasst und eingeschweißt werden.

Der Instand gesetzte Napoleonhut

Nun musste noch die A-Säule grundiert und auslackiert werden, sodass sich dort kein neuer Rost bilden kann. 

Grundiert und schwarz lackiert

Um den Schweller einschweißen zu können, wurde von Jens die vordere Kante neu angesetzt und verschweißt. 

Nachdem die maroden Bleche im hinteren Radhaus ersetzt und neu eingeschweißt waren, konnte der Schweller eingesetzt und verschweißt werden.


In die Verstärkungsbleche unter der Rückbank mussten die Löcher für die Bakelitrohre vergrößert werden, da die Prägung der Repro Bleche nicht dem der original Bleche entspricht. Mit der Halbrund-Feile wurde das Loch aufgeweitet und mit einem Stift die Position der Löcher für die Befestigung der Bakelitrohre angezeichnet. Nach dem Bohren wurden zwei Muttern eingeschweißt. 

Das Rohr von hinten eingesetzt

So steht es dann in den Innenraum hinein

Für die elektrische Benzinpumpe musste ein Halter konzipiert bzw. eingeschweißt werden, sodass die Benzinpumpe nur eingebaut werden muss.

Der eingeschweißte Halter

Hier wird die Benzinpumpe eingesetzt und festgeschraubt

Um den Haupt- und den Instrumentenkabelbaum besser verlegen zu können, habe ich den Schweller umgearbeitet. Original wird der Kabelbaum durch den Schweller von Loch zu Loch gezogen. Der Kabelbaum schabt dabei immer an den Rändern der Löcher und das mehr wenn weitere Leitungen eingezogen wurden. Also wird der Schweller aufgeschnitten an den Löchern und ein gebogenes Stück Stahl als Führung eingesetzt. 

Die originale Kabelverlegung

Das Stück soll entfernt werden

Die hergestellte Führung

Die Führung wurde in den Schweller eingepasst und festgeschweißt. Um den Kabelbaum zu fixieren wird eine Blechlasche an den Schweller geschweißt.

Das Loch im Schweller angepasst und die Führung eingeschweißt
Und alles schön verschleifen

Der Halter für den Kabelbaum

Die Kabelführung musste noch einmal geändert werden, da so der Kabelstrang geknickt werden würde. Dadurch könnte nach längerer Zeit ein Bruch an dieser Stelle entstehen.
Um dies zu vermeiden, wurde der Schweller weiter aufgetrennt und ein gebogenes Stück Blech eingeschweißt. So kann ein Kabelbruch verhindert werden. 

Der neue Kabelkanal

Die Schweißpunkte rund herum um die A-Säule müssen noch ordentlich verschliffen werden. Dies ist aber leider im Moment nicht möglich, da der Kompressor kaputt ist. 

Um den Schweller anschweißen zu können, musste das Blech zwischen der A-Säule und dem Napoleonhut erneuert werden. Dazu wurde ein Blechstreifen angefertigt und angeschweißt.

Die neue Kante
(Quelle: Jens Kraft)


Nachdem die vordere Blechkante Instand gesetzt war, konnte auch das Seitenwandblech angeschweißt werden.

Die neue Kante an der Seitenwand

Zum Anpassen der Verstärkung wurde auch diese an den Kofferraumboden angesetzt und mit einer Karosseriezange fixiert. Allerdings ist die Kante am Kofferraumboden an manchen Stellen sehr dünn und durch das Ausbohren kaputt gegangen, weswegen eine neue Kante angesetzt werden muss.

Das linke Verstärkungsblech
(Quelle: Jens Kraft)

Nachdem das erledigt war, konnte der Schweller angesetzt, mit Zangen festgesetzt und angeschweißt werden. Allerdings musste auch das Blech vorne am Schweller ersetzt werden, da das Deckblech dieses Schwellers nicht so perfekt vorbereitet war. 

Der angesetzte Schweller

Donnerstag, 1. März 2018

Bild des Tages

Ein Käfer am Kran

Ölfilterhalter

Für den Halter des Ölkühlers musste ein Platz gefunden werden, der nicht im Weg oder im Bereich von schwingenden Fahrzeugteilen liegt. Martin von der Beetle Factory zeigte mir einen perfekten Platz für den Filter.

Aber seht selbst:

Der Halter an der Motorraumrückwand

Mit drei Schrauben verschraubt

Lüftungsgitter

Um zu verhindern dass Blätter und Schmutz in den Wasserkasten gelangen, die das Ablaufrohr verschmutzen könnten, wurde unter den Lufteinlass ein Gittergeflecht aus Edelstahl geschweißt, dass hinterher in Wagenfarbe lackiert wird. 

Das Gitter

So sieht es verschweißt aus
(Mit dem Ausschnitt für die Wasserdüse)

So sieht es von oben aus

Die Schweißpunkte, die aus dem Blech hervor stehen, werden von oben noch verschliffen und von unten gestrahlt.