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Mittwoch, 17. Mai 2017

Fußtritte...

...gab es heute. Aber nur im übertragenen Sinne. Vom Pulverer kam heute eine Kiste mit glänzend schwarzen Teilen zurück, welche ich gleich zum Aufbau der Pedalerie verwendete.
Unter anderem kamen ein Pedalbock, ein Bremspedal und ein Kupplungspedal zurück, mitdenen ich die überholte Pedalerie wieder aufbauen konnte.

Die Einzelteile einer Pedalerie

Nun einfach alles zusammen setzen und schauen ob alles passt. Das Gaspedal wird auf den Lagerbock geschoben und dort mit einem Sprengring fixiert. Vorher sollte die Rückholfeder auf das Bremspedal geschoben werden. Dann wird die Kupplungswelle in den Lagerbock geschoben, alle beweglichen Teile sollten mit Fett geschmiert werden, und mit einem Splint gesichert. Nun muss nur noch die Gasrolle eingesetzt und mit einem Bolzen gesichert werden. 

Der Lagerbock mit Bremsedal und Kuplungswelle 

Die fertig aufgebaute Pedalerie
(Es fehlt nur die kleine Feder für das Gaspedal)

Freitag, 12. Mai 2017

Ein weiterer Schritt...

...in Richtung Motorbau. Auch das Schwungrad ist nun von der Kurbelwelle abgeschraubt so dass ich nun mit dem Zerlegen des Motorblocks fortfahren kann. Das heißt für mich: Alle Schrauben lösen, die Gehäusehälften trennen und vorsichtig die Kurbelwelle heraus nehmen um den Block zu bearbeiten und die Kurbelwelle und Anbauteile zu reinigen.

Das Fullsize Schwungrad

Motorblock und Schwungrad getrennt

Luftfilterarbeit

Nun musste es mit den gestrahlten und schon teilweise lackierten Luftfiltern weitergehen. Also noch die letzten Stellen lackieren sowie die blau verzinkten Halter für den Deckel anbringen. So habe ich dann auch schon den Luftfilter der für einen Verkauf vorgesehen ist fertig gestellt.


Der 34 PS Luftfilter

Auch an den anderen Luftfiltern ging es weiter. Zudem habe ich mit der Post auch den zweiten Luftfilter für die Zweivergaseranlage erhalten, so dass ich auch diesen vorbereiten und lackieren konnte. 


Der unvorbereitete Luftfilter 

Zuerst eine grobe Reinigung, dann ging es an das Strahlen des Luftfilters. Sieht schon ziemlich gut aus wenn der ganze schlechte Lack vom Filter herunter ist. 

Erst Strahlen...


...dann lackieren

Jetzt warte ich noch ein paar Teile aus der Galvanik ab und werde dann diese auch noch an die Luftfilter bauen.
Da gestern alle Teile aus der Galvanik zurück kamen, habe ich die Luftfilter für die Zweivergaseranlage fertig gestellt und bis zum Einbau eingepackt und eingelagert.

Dienstag, 25. April 2017

Luftfiltertage

Gestern und heute ging es daran an meinen Luftfiltern weiter zu arbeiten. Die Luftfilter habe ich glasperlengestrahlt um sie danach schwarz lackieren zu können. Einen Luftfilter bereite ich vor um ihn besser verkaufen zu können, einen anderen um ihn auf meiner Zweivergaseranlage zu verbauen.

Den Luftfilter für die Vergaseranlage habe ich schon in einem vorherigen Post beschrieben. An diesem ging es gestern als erstes weiter. Also ab damit in die Handstrahlkabine. Das Strahlen ging relativ einfach, da der Luftfilter relativ gut gereinigt war.

So ein gravierender Unterschied

Gehäuse und Deckel ordentlich gestrahlt

Auch das Ölbad ist frei von Schmutz und Farbe

Nach dem Strahlen ging es daran den Ölfilter in schwarz zu lackieren, das heißt Deckel und Unterseite. 

Der Deckel und das Unterteil sind schwarz lackiert

Die Klemmen für den Deckel und die Frischluftklappe habe ich heute gestrahlt und zum Blauverzinken in die Galvanik gegeben. Die Teile sollten in den nächsten Tagen fertig sein. 
Dabei waren auch die Klemmen des älteren meiner Luftfilter.

Diesen habe ich heute früh in Angriff genommen. Er war mit in einem Teilepaket und soll weiter verkauft werden. 
Dieser Luftfilter gehört auf einen der frühen 34 PS Motoren bis Baujahr 1964.


Der Filter vor der Bearbeitung

Auch mit diesem Filter ging es in die Handstrahlkabine. Netterweise hat mir Jens den Filter gestrahlt Nach ein paar Minuten war der ganze Lack ab. 

Dies sind die abgebauten Klemmen des Filters


Das gestrahlte Ober- und Unterteil

Nun folgte noch der letzte meiner Luftfilter. Dieser gehört wahrscheinlich auf einen 1300er, 1500er oder 1600 Motor. Auch bei diesem ging der Lack relativ schnell ab und ich kann ihn in den nächsten Tagen lackieren. Nach dem lackieren kann ich dann auch die Verschlüsse wieder anbauen und die Filter in Betrieb nehmen. 

Das teilgestrahlte Unterteil

Der gestrahlte Deckel, das ungestrahlte Unterteil

Das fertige Luftfilterunterteil

Die Kontaktlose Zündung...

...habe ich gleich nachdem ich sie aus dem Karton entnahm eingebaut. Der Einbau war sehr einfach und das Modul ist selbst erklärend.

Das Modul

In dem kleinen Päckchen für knapp 60 Euronen war der Halter für das Zündmodul, das Zündmodul selbst, der Magnetring, Flachstecker und Schrauben.

Wie bei allen Arbeiten an der Elektrik sollte auch dabei der Massekontakt der Batterie entfernt werden um Schäden zu vermeiden.
Um den Satz einzubauen, muss nun die Verteilerkappe geöffnet werden und die Schraube die den Unterbrecherkontakt herausgeschraubt werden. Dann muss der Unterbrecherkontakt heraus genommen werden, dazu wird der Flachstecker vom Kondensatoranschluss im Verteiler abgezogen und der Unterbrecher heraus genommen. 

Hier der Unterbrecher im eingebauten Zustand

Nun muss die Verteilerhalteschraube gelöst und der Verteiler gedreht werden bis die Halteschraube für den Kondensatoranschluss am Verteiler hinten frei liegt. Der Kondensator muss nun gelöst werden indem die Schraube heraus geschraubt und der Kondensator abgenommen wird. Das grüne Kabel des Kondesators muss von Klemme 1 der Zündspule abgezogen werden.  

Links die Schraube die den Kondensator befestigt, rechts diese die den 
Anschluss für den Unterbrecherkontakt befestigt

In den Zündverteiler muss nun die Halteplatte für den Induktivunterbrecher mit einer Senkkopfschraube geschraubt werden. Auf diese Platte wird nun mit den beigelegten Unterlegscheiben und Schrauben der Induktivgeber geschraubt. 


Das eingebaute Zündmodul mit dem Magnetring

Nun müssen die beiden Kabel durch die Verteilerwand gelegt und die Kabeldurchführung mit der Befestigung für die Kondensatorkabel wieder an den Verteiler angeschraubt werden. Nachdem das geschehen ist, wird der Kondensator in die ursprüngliche Stellung zurück gedreht und der Magnetring wird wie der Verteilerläufer auf die Welle gesteckt. Dann kann die Verteilerkappe wieder auf den Verteiler gesetzt und festgeklippt werden. 
Der Magnetring hat vier eingelassene Magnete die für jeden Zylinder den richtigen Zündimpuls geben. 

Der Verteilerläufer muss unten um einen halben Milimeter 
abgeschliffen werden, da sonst der Läufer am Modul schabt. 

Als letzets werden die Kabelenden des Zündmoduls mit den Flachsteckern versehen, das grüne Kabel wird an Klemme 1 und das Rote an Klemme 15 der Zündspule angeschlossen.

Die angeschlossene Zündspule

Auch habe ich eine neue Verteilerkappe und einen neuen Verteilerfinger eingebaut, da der originale Finger mit seiner Länge in der Verteilerkappe Material abgeschliffen hat. Bevor ich damit dann eines Tages stehen bleibe, tausche ich sie aus. Der neue Finger ist zum Glück ein Stück kürzer als der Alte sodass ich diesen nicht kürzen musste.
Der neue Verteilerfinger und die neue Verteilerkappe

Paketannahme...

...war gestern bei mir zuhause. Es kamen gleich zwei Pakete mit Teilen für den Käfer an. Im ersten Paket war ein gebogener Schalthebel und eine Schaltwegverkürzung für meinen Käfer. Das zweite Paket kam von Hoffmann Speedster und beinhaltete einen Schraubensatz für das Ausstellfenster und eine Kontaktlose Zündanlage für den Verteiler. Der Einbau wird im nächsten Post beschrieben.

Alle Teile zusammen

Die Schaltwegverkürzung und Anschlagplatten

Kontaktlose Zündung

Verpulvert...

...hat sich der Pulverer dem ich meine Motorverblechung gab um sie zu beschichten. Ich wollte die Bleche, in schwarz glänzend gepulvert haben, sie kamen allerdings schwarz matt zurück. Jetzt ging die Kiste heute zurück und der Pulverer soll die Teile in schwarz glänzend pulvern.

Ein ganzer Bananenkarton mit Motorverblechung