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Dienstag, 26. September 2017

Ein Fortschritt...

...war nach dem Strahlen heute klar erkennbar. Es ging zum Glück ziemlich einfach die zwei bis drei Schichten Lack vom Häuschen zu lösen.
Zuvor habe ich das Heckabschlussblech und das Frontblech aus der Charosserie mit der Flex herausgetrennt. Diese Bleche sind kaputt und müssen durch Reprobleche oder evtl. Nos Bleche ausgetauscht werden. Das Frontblech wird durch das geschlitzte Blech der 1302/03 Modelle mit Klimaanlage ersetzt um dahinter den Zusatzölkühler unter zu bringen.


Heckblech und Frontblech herausgetrennt

Der Käfer in der Strahlhalle

Nach einiger Zeit des Strahlens in der Kabine...

Seitenteil hinten links

Kotflügel hinten rechts

Seitenteil hinten rechts

Das teilgestrahlte Dach

Motorraum teilgestrahlt

Armaturenbrett teilgestrahlt

Morgen geht es weiter mit dem Dach, dem Kofferraum und dem Innenraum. Als letztes wird der Käfer von unten  gestrahlt und ist dann bereit mit neuen Blechen neu aufgebaut zu werden.


Montag, 25. September 2017

Auf geht's...

... zum Sandstrahlen. Heute Abend wurde das Häuschen zu Jens in die Firma gebracht um es morgen sandstrahlen zu können. Dann geht es wieder einen großen Schritt weiter und ich kann morgen schon sagen welche Blechteile ich benötigen werde.


Der Käfer auf dem Hänger...

...und in der Halle

Freitag, 22. September 2017

Auch die Antriebswellen...

...sind fertig aufgebaut. Aus zwei Wellen, Gelenken, Manschetten und Fett können neue Antriebswellen aufgebaut werden. Zwei neue Antriebswellen zu kaufen sind im Verhältnis relativ teuer. Ich baute zwei Antriebswellen komplett auseinander, das heißt entfernen der Sicherungsringe und abziehen der Gelenke um die eigentlichen Wellen sandstrahlen zu können. Nach dem Sandstrahlen wurden diese schwarz glänzend gepulvert.

Neue Gelenke habe ich im Internet gekauft als Satz mit Schrauben, Fett und den Manschetten. Die Manschetten und die Gelenke werde ich verwenden, die Schrauben nicht.

Die Einzelteile: Welle, Gelenk, Manschette

Die Wellen und Bauteile im Vergleich

Komplett aufgebaut


Er bremst und bremst

In diesem Post geht es um die neue Handbremse und die neuen Bremsleitungen.
Zur Handbremse; Diese wurde von mir sandgestrahlt und von einer Monheimer Firma schwarz glänzend gepulvert. Dadurch sieht das ganze wieder sehr edel aus. 



Die eingebaute Handbresme

Die Handbremse wurde mit dem entsprechenden Bolzen und viel Fett in ihrer Halterung befestigt. Auch der Handbremsknopf mit der Betätigungsstange und der Feder wurde schon eingesetzt. Nachdem die Handbremsseile eingehangen und festgeschraubt wurden ist die Handbremse funktionsbereit. 

Um auch auf der Straße bei der Fahrt richtig zu bremsen und auf dem Punkt stehen zu bleiben habe ich heute die Bremsleitungen verlegt. Um eine langlebige und haltbare Bremse aufzubauen verwende ich für meine Anlage einen Bremsleitungssatz aus rostfreiem Kunifer. Das Bedeutet die Leitungen sind aus Kupfer und die Schraubanschlüsse sind aus Nickel. Beide Materialien sind Rostfrei und deshalb langlebig. 
Der Bremsleitungssatz ist komplett und vorgebördelt, die Schraubanschlüsse sind also auf den Leitungen aufgesteckt. 

Der Bremsleitungssatz

Die Bremsleitung vom HBZ nach hinten

Der Verteiler vor und nach dem Glasstrahlen

Der hintere Verteiler (links) und der Verbinder (rechts)

Der vordere Verbinder und die Leitung zum Vorderrad

Um den Hauptbremszylinder vor Rost zu schützen wurde dieser mit Grundierung und schwarzen Lack lackiert und (als er verbaut war) mit Wachs eingesprüht. 
Zur weiteren Verbesserung der Bremsleistung werden, wenn die Achsen an der Bodengruppe festgeschraubt sind, Stahlflexleitungen am Chassis verwendet. Diese Sorgen für einen besseren Druckpunkt und halten länger als normale Bremsleitungen aus Gummi. 
In einem späteren Post werde ich nochmal genauer auf die Bremsanlage zu sprechen kommen. 


Donnerstag, 21. September 2017

Mit weiteren Schritten...

....ging es heute Mittag voran. Schaltstange, Schaltwegverkürzung und Schalthebel sowie die Heizungshebel wurden heute von mir eingebaut.

Alles aufgearbeitete VW-Original Teile

Neben diesen Teilen habe ich auch die 'neue' alte Pedalerie eingebaut und mit dem Hauptbremszylinder durch die Schubstange verbunden. 


Die frisch aufgearbeitete Pedalerie

Auch die Heizungshebel neben der Handbremse sind schon an ihrem Platz und mit den Heizzügen verbunden.

Die Heizungsverstellung funktioniert schon

Eigentlich wollte ich die Handbremse auch schon an der Bodengruppe befestigen doch leider hatte ich den falschen Bolzen mitgenommen. Dieser ist leider zu groß gewesen um die Handbremse zu befestigen. 

Die Schaltstange im Chassis
Mit neuer Schaltstangenführung und viel Fett eingesetzt

Schaltstangenführung, Schaltwegverkürzung 
und die Feder auf dem Chassis aufgelegt
(Im Hintergrund: Aufnahme für den Schalthebel gefettet)

Komplett aufgebauter Schalthebel

Die Schaltung besteht aus: - der Schaltstangenführung
                                            - der Schaltwegverkürzung
                                            - der Feder
                                            - dem Schalthebel
                                            - dem Schalthebel Lagerbock
                                            - dem Schaltknauf.

Morgen wird die Handbremse mit dem richtigen Bolzen am Chassis befestigt sowie die Handbremsseile mit der Halteplatte an der Handbremse. 
Auch hoffe ich morgen die letzten Lager aus den Schräglenkern heraus lösen zu können um neue Lager einzusetzen. Dann können auch diese am Chassis befestigt werden.

Die neue Pedalerie

Auch diese wurde von mir aus Einzelteilen zusammen gebaut. Die Pedalerie kaufte ich vor einiger Zeit um sie parallel zur Restaurierung aufzuarbeiten. Das bedeutet die Pedalerie musste komplett zerlegt und gestrahlt werden.
Die Einzelteile wie Pedale, der Lagerbock und der Kupplungshebel wurden schwarz glänzend gepulvert und Kleinteile, wie die Kupplungsfeder, die Betätigungsstange für den HBZ oder der Sicherungsring, wurden gelb verzinkt.

Die gelb chromatierten Teile

Die Teile einer gewöhnliche Käfer - Pedalerie 

Teilweise aufgebaut

In den Lagerbock wurde als erstes mit Fett der Kupplungshebel eingesetzt. Auf die Welle wird das Bremspedal aufgesteckt und mit einem Sicherungsring gesichert. Nur darf man die Feder nicht vergessen die das Bremspedal zurück drückt nach dem Bremsen. 

Das Kupplungspedal eingebaut

Als letzes wird das Kupplungspedal auf die Kupplungswelle aufgesteckt und mit einem Sicherungsstift gesichert. Dieser Stift wird mit einem kleinen Durchschlag bündig in das Kupplungspedal getrieben. 
Jetzt müssen nur noch die Pedalgummis drauf
(allerdings werde ich diese nicht verwenden da man 
auch noch die alte Form bei CSP bestellen kann)

Die alte Form des Pedalgummis (bis 1974)
(Quelle: CSP)

 
Die Pedalerie vor der Behandlung

Heute ging es weiter...

... an meiner 'neuen' Bodengruppe. Auf das lackierte Blech klebten meine Freundin und ich Anti-Dröhn-Matten. Diese Matten bzw dieses Band kam aus dem Dachdeckerbereich und besteht aus einer Klebefläche Butyl und einer Aluschicht. Das Band kann sehr einfach auf den Chassisboden geklebt werden wenn man zu zweit arbeitet. Ich hielt das Band fest und meine Freundin drückte und klebte das Band auf das Blech. Nach ca einer Stunde waren beide Chassishälften mit einer Lage Alubutyl beklebt.
Danach ging es weiter damit eine weitere Lage Alubutyl aufzukleben. Diesmal quer zu den bereits geklebten Streifen.


Alubutyl auf den Bodenblechen
Bis auf ein Viertel

Bevor der neue Hauptbremszylinder an die Bodengruppe geschraubt werden konnte, musste er grundiert und lackiert werden, um ihn vor Rost zu schützen.

Der HBZ vor der Lackierung

Hauptbremszylinder festgeschraubt

Alle Züge eingebaut

Alle Züge wie - die Heizungszüge
                        - der Gaszug
                        - der Kupplungszug
                   und die Handbremszüge
wurden von mir eingebaut und mit Fett eingesetzt. Auf den beiden Röhrchen für die Heizzüge befinden sich auch schon die Gummiendstücke. 

Die Löcher, die in der Bodengruppe als Wasserablauflöcher verwendet wurden, wurden mit Stopfen versehen. Diese Gummistopfen wurden mit flexibler Dichtmasse eingesetzt und die noch freien Flächen der Bodengruppe mit Alubutyl beklebt.

Der Stopfen im Innenraum
Darüber wird die Alubutylmatte geklebt

So sieht es von unten aus

Weiter geht es mit den folgenden Teilen die ich noch einbauen muss.
Auch die Schräglenkerlager, also die Lager die in den Schräglenkeraufnahmen stecken, müssen noch eingepresst werden, sodass auch die Schräglenker an der Bodengruppe befestigt werden. Auch die Drehstäbe kann ich dann wieder einsetzen und auf ihnen die Drehstabschwerter befestigen. Diese werde ich nach Anleitung direkt so einsetzen dass der Wagen ein dezentes Stück tiefer liegt.